Der Hafen Hamburg ist der zweitgrößte Containerhafen in Europa und liegt nur knapp hinter Rotterdam. Jährlich werden zwischen 9 und 10 Millionen Container im Hafen Hamburg umgeladen. Von der Fläche her ist der Hafen Hamburg der größte Hafen in Deutschland. Europaweit belegt er den dritten Platz, hinter Rotterdam und Antwerpen in den Niederlanden beziehungsweise Belgien. Er hat eine Gesamtfläche von 7236 Hektar, von der gut 20 Prozent als Freihafen verwendet werden. Aufgrund der hohen Containerumschlagszahl ist der Hafen Hamburg auf Rang elf der weltweit größten Häfen.
Von Hamburg aus werden rund 170 Länder angesteuert. Dabei handelt es sich um mehr als 900 Häfen, die angesteuert werden. Zusätzlich zum Import und Export von Waren, werden im Hafen Hamburg auch Güter gelagert und weiterverarbeitet. Auch in Sachen Schiffbau ist der Hafen in Hamburg aktiv, jedoch sind die Zahlen seit gut 50 Jahren rückläufig.
Der Hafen Hamburg gilt zusätzlich als wichtiger Standort für den Tourismus in der Hansestadt. Das wird dadurch unterstützt, dass regelmäßig große Kreuzfahrtschiffe den Hafen als Anlaufstelle benutzen. Zusätzlich kann man im Hafen Hamburg umfangreiche Touren machen, bei denen man über die Geschichte und die Gegenwart des Hafens informiert wird.
Ein Tiefgang der Schiffe ist bis 13,8 Meter möglich. Der Hafen in Rotterdam liegt hier an der Spitze, da dort sogar Schiffe bis 24 Meter Tiefgang fahren können.
Der Hafen Hamburg liegt gut 100 Kilometer von der Stelle entfernt, wo die Elbe in die Nordsee mündet.
Das Bild des Hafens wird durch verschiedene Werften geprägt. Diese waren bis 1960 sehr umfangreich in Betrieb. Der Schiffsbau ist heutzutage aber nicht mehr so präsent in Hamburg. Jedoch werden auch heute noch einige Schiffe in den Werften angefertigt.
Der Hafen Hamburg wurde offiziell am 7. Mai 1189 gegründet. Der 7. Mai wird daher jedes Jahr mit einem ausgiebigen Fest begossen. Meistens gehen die Feierlichkeiten über mehrere Tage.