Der Hafen Valencia ist besonders im Mittelmeerraum ein sehr wichtiger Knotenpunkt. Er verfügt nicht nur über einen bedeutenden Seehafen, der über Containerterminals verfügt, sondern bildet auch eine Schnittstelle, für die Passagierbeförderung im Mittelmeerbereich. So werden jährlich durch den Fährverkehr mit Italien und den Balearen ungefähr 200.000 Menschen befördert. Zusätzlich gibt es vom Hafen Valencia aus die Möglichkeit, Kreuzfahrtschiffe zu besteigen. Rechnet man dieses Passagieraufkommen dazu, kommt man auf fast eine halbe Million Menschen, die jährlich vom Hafen Valencia aus befördert werden. Mit einem Containerumschlag von etwa 3000 bis 3500 Container im Jahr gehört der Hafen Valencia zu den fünftgrößten Häfen in Europa. Er kommt zwar nicht an die Häfen in Rotterdam, Antwerpen und Hamburg heran, ist aber dennoch, besonders in der Mittelmeerregion, ein wichtiger Anlaufpunkt. Das Frachtvolumen betrug im Jahre 2008 insgesamt fast 60 Millionen Tonnen. Da dies eine Steigerung von fast 12 Prozent zum Vorjahr darstellt, hat der Hafen Valencia einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Bereich des Containerumschlags hat der Hafen für diesen Zeitraum sogar eine Steigerung von 30 Prozent erreicht. Das war in diesem Abschnitt europaweit die mit Abstand größte Steigerung eines Hafens. Lediglich St. Petersburg hat einen ähnlichen Zuwachs.
Seit dem Jahr 2008 findet im Hafen Valencia jährlich ein Formel 1-Rennen statt, welches sich aufgrund der besonderen Atmosphäre großer Beliebtheit bei Fahrern und Zuschauern erfreut. Dies ist allerdings nicht das einzige sportliche Großevent, dass im Hafen von Valencia ausgetragen wird bzw. wurde. In den Jahren 2007 und 2010 wurde im Hafen Valencia der America´s Cup ausgetragen. Hierbei handelt es sich um die größte und prestigeträchtigste Segelregatta der Welt. Für dieses Ereignis wurde der Hafen extra ausgebaut, sodass die verschiedenen Teams ihre Segelyachten unterstellen und warten konnten. Da für den America´s Cup allerdings für die Zukunft ein neuer Austragungsort gefunden worden ist, stehen diese großen Hallen mittlerweile leer.