Hongkong

Hongkong hat den drittgrößten Hafen der Welt. Der Name der Stadt bedeutet „duftender Hafen“. Ist Hongkong ein Stadtstaat in China, nimmt es jedoch eine Sonderstellung im kommunistischen China ein. Dies liegt daran, dass Hongkong noch bis 1997 eine britische Kronkolonie war. Der Hafen ist ein wichtiger Handelsknotenpunkt. Der Umschlag an Containern, der im Hafen von Hongkong erfolgt, übersteigt den gesamten Containerumschlag in den übrigen Häfen von China um ein Vielfaches. Im Jahre 2007 wurden im Hafen von Hongkong ca. 24 Millionen Standardcontainer umgeschlagen. Der Hafen von Hongkong ist jedoch nicht nur für den Containerumschlag von großer Bedeutung, auch viele Kreuzfahrtschiffe werden dort abgefertigt. In jedem Jahr werden etwa 18 Millionen Passagierfahrten abgewickelt.

Der Hafen befindet sich zwischen Hongkong Island und Kowloon. Er verfügt über sehr gute Verbindungen zur Innenstadt und zum Binnenland von China. Ein Bahnhof befindet sich in der Nähe. Vom Hafen von Hongkong bestehen Fährverbindungen sowie Verbindungen mit Luftkissenbooten für Passagiere zu den Häfen von Guangzhou, Shenzhen und Macau. Der Perlfluss, der in den Hafen von Hongkong mündet, bietet gute Verbindungen zu den Binnenhäfen in China. Im Hafen stehen neun Containerterminals zur Verfügung.

Ein wichtiger Punkt für die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen im Hafen von Hongkong ist das Hongkong Ocean Terminal in Kowloon. Namhafte Reisegesellschaften wie Costa, Princess Cruises und viele andere nutzen den Hafen von Hongkong als Station. Schiffe aus aller Welt legen dort an und ab.

Im Rahmen der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 ist ein rückläufiger Containerumschlag im Hafen von Hongkong zu verzeichnen. Mehr als 23 % weniger Fracht als im Vorjahr wurde umgeschlagen. Weltweit ist die Kaufkraft gesunken, was auch zu einem geringeren Transportvolumen im Hafen von Hongkong führte. Es ist noch nicht absehbar, wie weit der Containerumschlag in Zukunft noch zurückgeht. Im Hafen und in den umliegenden Unternehmen wird bereits eine hohe Entlassungswelle an Arbeitskräften verzeichnet.

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